Selbstverteidigung

Karate entstand aus dem Bedürfnis, sich selbst in Wort und Tat verteidigen zu können. Die Techniken und die Strategien, die in dieser Kampfkunst über viele Jahrhunderte entwickelt wurden, wurden in verschiedenen Lehrmethoden von Meister zu Schüler weitergegeben.

Im Laufe der Zeit kamen neue, ebenso wichtige Kriterien wie Erhaltung und Förderung der Gesundheit hinzu, die den ursprünglich zentralen Aspekt "Selbstverteidigung" zur Seite rückten. Dennoch ist dieses ursprüngliche Thema sehr wichtig und der Ur-Kern dieser Kampfkunst. Aus diesem Grund bietet der Bayerische Karate Bund zu diesem Aspekt viele Lehrgänge und Seminare mit anerkannten internen und externen Selbstverteidigungsexperten sowie eine B-Trainerausbildung SV & Gewaltprävention an.


Zentrale Lehr- und Ausbildungsinhalte im Bereich Gewaltprävention und Selbstverteidigung sind u.a.

  • Strategien zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung
  • Grundkenntnisse der Psychologie, Kommunikation und Sozialpädagogik
  • Deeskalation
  • Opfer- und Täterverhalten
  • Gewaltprävention
  • Technische Lehre (Technik und Anwendung)
  • Waffenlehre
  • Vitalpunktlehre
  • Rechtliche Aspekte


Selbstverteidigung wird, sofern es explizit angeboten wird, in den Vereinen entweder während des normalen Karatetrainings oder in zusätzlichen Einheiten geübt. Des Weiteren gibt es zahlreiche Lehrgänge, die innerhalb des BKB Selbstverteidigung in seinen unterschiedlichsten Variationen als Thema beinhalten.