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30.04.2019 - Bronzenes Wochenende für Bayernkader an der Deutschen Meisterschaft

Slider DM 2019 berichtChemnitz. Am 1. April-Wochenende 2019 wurden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Chemnitz ausgetragen. Insgesamt fanden sich knappe 350 Athletinnen und Athleten aus dem ganzen Bundesland in der Leichtathletikhalle im Sportforum Chemnitz ein, um die Meister der jeweiligen Kategorien auszukämpfen. Auch das Team Bayern reiste mit einer hochmotivierten Mannschaft ins Erzgebirge. Der Bayernkader befindet sich aktuell in einer kleinen, aber der Zeit geschuldeten Umbruchphase. Erfahrene Athleten wie Nico Drexel, Martina Riesch, Lisa Kirchner oder Susanne Beinvogel haben sich aus dem aktiven Wettkampfgeschehen verabschiedet. Die Hoffnungen lasteten somit auf unsere beständigen Erfolgsträger wie Meryem Yildirim, Lukas Grimm, Eva Rossner, Alexander Schmitt, Fabienne Dyroff oder auch Laurenz Berner.

 

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Bestens vorbereitet durch verschiedene Maßnahmen an Turnieren oder in der Sportschule Oberhaching konnte sich der Kader fit und motiviert präsentieren. Am Samstag starteten die Kata-Disziplinen der Herren-Teams und Damen Einzel. Bereits hier machte sich die gute Vorbereitung bezahlt. Beide Herren Teams des SV Unsu Karate Mömlingen schafften den verdienten Sprung ins Finale. Damit stand das Team 1 und gleichzeitig Titelverteidiger von 2018 mit Nawapon Pattanasakoo, Julian Thierolf und Marco Gröschl bereits zum dritten Mal in Folge in Finale an einer Deutschen Meisterschaft. Die Newcomer aus den eigenen Reihen im Team 2 mit Sajjad Islam, Alessio Roth und Sebastian Miltenburger sind den „Großen“ aber dicht auf den Fersen. Was jedoch auffällt, jeder fiebert für den anderen mit und es existierte zu keiner Zeit ein Konkurrenzdenken. „Es gehört bei uns einfach dazu, zusammen zu halten und uns gegenseitig zu unterstützen, egal wie man selbst abschneidet. Im Training sorgt Momo dafür, dass wir uns als Team gegenseitig motivieren und pushen“, so Nawapon. Letztendlich blieb das Team 1 des SV Unsu Karate Mömlingen an der Spitze und damit Deutscher Meister. „Wir haben alle mehr an uns gearbeitet als im Vorjahr und waren dadurch so unglaublich glücklich als wir das tatsächlich geschafft haben. Unser Trainingspensum war für dieses Jahr noch höher als die Jahre davor, zum Teil haben wir zweimal am Tag individuell und für das Team 4-5 Mal in der Woche trainiert. Nachdem wir vor zwei Jahren zum ersten Mal im Finale standen und durch eigene Fehler den Sieg verschenkt haben, war dieser Durchbruch für uns eine Herzensangelegenheit.

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Auch bei den Damen gab es Spannung pur. Wenn man so durch die Reihen schaut, sind nun viele neue Gesichter zu finden. Eine der wenigen, die diesen Umbruch bis jetzt überdauert haben, ist unter anderem Fabienne Dyroff. Die unterfränkische Athletin betreibt den Wettkampfsport bereits aktiv seit 17 Jahren. Im Jahr 2014 hatte sie auf deutscher Ebene mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihren ersten großen Erfolg. 2015 ergab sich mit Lisa Kirchner und Susanne Beinvogl eine Teamformation, auf welche Fabienne alle Konzentration legte und sich mit einem Deutschen, zwei DM Vize-Meistertitel und eine Silbermedaille am WSKA Shotokan Cup sehr erfolgreich präsentierte. Nachdem aus beruflichen Gründen die Damenmannschaft aufgelöst wurde, wollte Fabienne sich unbedingt noch eine Medaille in der Einzeldisziplin erkämpfen. 2018 scheiterte sie leider aufgrund eines kleinen Wacklers und wollte deshalb in diesem Jahr besser vorbereitet sein. „Ich habe mich so sehr über mich selbst geärgert, dass ich seitdem einfach alles für diese Deutsche Meisterschaft gegeben habe – wie es mir zeitlich und beruflich möglich war.“

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Sie kämpfte sich für dieses Ziel Stück für Stück und hochkonzentriert nach vorne. Bereits in der ersten und zweiten Runde bekam Fabienne die mit Abstand zweitbeste Punktwertung in ihrem Pool. Zwar scheiterte Sie danach knapp zum Einzug ins Finale, hatte aber noch die Chance sich in der Trostrunde erneut zu beweisen. Sie stand nun ihrer Bronzemedaille so nah. Ihre Gedanken vor dem kleinen Finale waren voller Emotionen. „Dort liegt sie – MEINE Medaille! Ich habe so viel für dieses Ziel gegeben, trotz Vollzeitjob, Familie und Verletzungen an beiden Schultern. Jetzt kommt es nur noch auf mich und meine Kata an, nichts ist in diesem Moment wichtiger,“ motivierte sie sich und ging mit diesen Gedanken auf die Tatami. Fabienne präsentierte Ihre Kata, als ginge es um Gold, um ihr Dunkelgold und die Wertungstafeln gingen hoch. „Da ich ungefähr die Punktzahlen meiner Konkurrentin im Kopf hatte, wusste ich welche Wertung ich benötige. Als ich realisiert habe, dass ich mein Ziel erreicht hatte, musste ich vor Erleichterung und Freude mit meinen Tränen kämpfen“, und sprang ihrem Trainer und Freund Momo in die Arme. „Wir haben mit Momo einfach einen großartigen Trainer, der immer neue Trainingsanreize bietet und uns vor allem als Team prägt. Jeder motiviert jeden, so dass man auch mal über seine Grenzen gehen kann!“

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Eine weitere Bronzemedaille im Kata Einzel der Damen holte Denisa Gombalova. Die aus der Slowakei stammende Athletin hat bereits viel Erfahrung im Wettkampf. Aktuell studiert sie in Heidelberg Biologie und trainiert nun seit fast einem Jahr beim SV Karate Mömlingen. „Es hat viel Überzeugungsarbeit gekostet, bis sie mir geglaubt hat, dass sie talentiert ist und auf der DM gute Chancen hat,“ so Trainer Momo. Mit ihr haben wohl wenige gerechnet und sie kämpfe sich bis ins Halbfinale vor. Er dort musste sie sich wegen eines Zehntels Punktunterschied die spätere Siegerin Sophie Wachter beugen. In der Trostrunde konnte Denisa nochmal richtig überzeugen und gewann für sich und damit auch dem BKB eine weitere Bronzemedaille. „Denisa ist ein Teil unserer Unsu-Familie, sowie ein Teil des Bayern-Teams geworden und wird uns noch 4 Jahre aufgrund des Studiums in Bayern erhalten bleiben.

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Auch unsere Kata-Herren enttäuschten am Sonntag nicht. Favoriten und Medaillenhoffnungen Lukas Grimm und Laurenz Berner kämpften sich konzentriert Punkt für Punkt nach vorne. Beide scheiterten dann letztendlich zum Einzug ins Finale. Spannend wurde es dann jeweils in der Trostrunde im Kampf um Bronze. Ilja Smorguner verlegte mittlerweile seinen Wohnort nach Hessen und startet demnach nicht mehr für den BKB. Laurenz Berner hatte im seinem kleinen Finale Ilja Smorguner als Konkurrent, nach dem dieser zuvor an den späteren Deutschen Meister Morris Tellocke gescheitert ist. Für unseren Athleten aus Durach-Weidach gab es mit seiner Kanku-Sho eine hervorragende Punktwertung, leider unterlag er wegen minimaler 0,1 Punkte unterschied und musste sich mit einem 5. Platz zufriedengeben.

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Lukas Grimm (SV Unsu Karate Mömlingen) hatte mit Paul Baum vom Judokan Frankfurt auch keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Paul startete mit einer soliden Gojushio-Dai. Lukas nahm diese Kata nicht visuell war, er konzentrierte sich viel mehr auf den Moment und seinem Start mit Chatanyara Kushanku welche er souverän und dominierend präsentierte. Für seine Performance erhielt er letztendlich 0,3 Punkte mehr als sein Konkurrent aus Hessen und holte sich an dieser Deutschen Meisterschaft verdient eine Bronzemedaille. "Die Leistungsdichte in den letzten Jahren bei den Senioren ist enorm. Da gehört neben guter Vorbereitung auch etwas Glück dazu die perfekte Tagesform zu erwischen. Durch das neue Punkte System sieht man erste wie knapp es zwischen den Top 3 tatsächlich ist," so Lukas Grimm. Auch eine mentale Vorbereitung ist für den Athleten aus Unterfranken sehr essenziell. "Diese Jahr hatten wir ein großartiges Seminar bei uns im Dojo von Tarek Amin, dass vieles das man schon kenn nochmal in den Fokus gerückt und nochmal neue Ansätze gegeben hat. Das hat mir vor allem in den letzten 2 Wochen vor der Deutschen Meisterschaft enorm geholfen.“

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Eine weitere Bronzemedaille im Kata-Bereich holte noch das Damen-Trio des KD Straubing. Miriam Seufert, Violetta Sobolev und Julia Tomarcenko mussten sich in der ersten Runde gegen das Team aus Schleswig-Holstein überraschend beugen. Im kleinen Finale standen sich die Straubinger und die Mannschaft vom 1. CKKS Traunreut (Friedl, Specht & Timm) gegenüber, bei welchem die Mädels aus Niederbayern eindeutig die Nase vorne hatten.


 

KUMITE

In der Kumite-Disziplin gab es auch viele brillante Kämpfe unserer BKB Athleten/innen. Vor allem die Mädels konnten sich in dem hochwertigen Starterfeld weit nach vorne durchringen. In spannenden Begegnungen erzielten letztendlich Natalie Hans (TV Vohburg), Jaqueline Schweichert (1. CKKS Traunreut), Meryl Blank (VFR Garching e.V.) und Martina Reil (KD Straubing) verdient eine Bronzemedaille. Bei den Herren war die Konkurrenz anderer Landesverbände für unseren bayerischen Jungs leider oft zu stark. Einzig Alexander Schmitt feierte sein Erfolgscomeback und belohnte sich dafür mit einem dritten Platz. Vor Freude über diesen Sieg fiel er unserem Landestrainer Gerhard Weitmann direkt in die Arme.

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Nachdem es an dieser Deutschen Meisterschaft für manche Athleten im Einzel nicht zufriedenstellend verlaufen ist, motivierten sich diese nochmals gemeinsam für die Mannschaftsdisziplinen. Auch hier spürt man durch verschiedene Kader-Maßnahmen der vergangenen Wochen einen starken Zusammenhalt innerhalb der BKB Teams der Damen und Herren. „Wir betreiben einen intensiveren Plan, welcher mindestens zwei Kadermaßnahmen pro Monat in Form von Lehrgängen, Stützpunkttraining und Wettkämpfen vorsieht. Direkt vor wichtigen Wettkämpfen werden mehrtägige Vorbereitungslehrgänge durchgeführt. Somit treffen sich die Athleten häufiger, lernen sich kennen und auch besser schätzen. Diese Vielzahl der gemeinsamen Maßnahmen schweißen den Kader zusammen, was sich langfristig auch auf dessen Leistungen niederschlägt“, erklärt Kumite Landestrainer und BKB Leistungssportreferent Gerhard Weitmann.

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Die Mädels Martina Reil, Meryem Yildirim und Meryl Blank starteten mit einem Sieg gegen Bremen gut in die Partie und setzten ihre Erfolgssträhne gegen Baden-Württemberg fort. Erst zum Einzug ins Finale mussten sich unsere Damen gegen die starke Mannschaft des SC Banzai Berlin beugen. In der Begegnung um Bronze gingen unsere Mädels, gestärkt durch die Anfeuerungsrufe der restlichen Kaderathleten, motiviert auf die Tatami und dominierten mit einem 2:1 gegen die KG Hessen. Damit holten sie sich verdient ihre Bronzemedaille ab.

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Bei den Herren wurden ganze 17 Teams zu dieser Deutschen Meisterschaft gemeldet. Unsere BKB Jungs (BASARAN, BRANDNER, CIMOLINO, ECK, FISCHER, JOBST, SCHMITT) hatten mit dem MTV Ludwigsburg gleich eine starke Mannschaft vor sich, welche leider nicht bezwungen werden konnte. Nachdem sich das Team aus Baden-Württemberg ins spätere Finale kämpfte, hatte man eine neue Chance in der Trostrunde. Auch hier versammelten sich die Kaderathleten/innen, egal ob Kata oder Kumite an der Tatami oder auf den Rängen und feuerten unsere Jungs an. Die erste Begegnung gegen die KG RKV 2 gewann die KG Bayern mit 3:1 Punkte. In den entscheidenden Kämpfen um Bronze konnten sich unsere Herren souverän jeweils mit 3:0 / 9:3 / 4:3 Siegen gegen Nippon Bremerhaven ebenfalls einen dritten Platz sichern. Der komplette Kader jubelte über diese Erfolge. Besonders Leistungssportreferent Gerhard Weitmann ist stolz auf sein Team. „Generell freue ich mich über jede gute Leistung meiner Athleten. Die 3. Plätze im Kumite-Mannschaftswettbewerb der Damen und Herren freuen mich aber persönlich besonders. Gerade im Herrenteam standen mit Alexander Schmitt, David Jobst und Florian Cimolino nur noch drei Atheten der letztjährigen Teams zur Verfügung. Lücken welche durch Verletzungen, wie z.B. von Hans Hawe und Laurence Wasekah, oder Nico Drexel, welcher sich aus dem aktiven Wettkampfgeschehen verabschiedet hat, galt es zu schließen, was uns sehr gut gelungen ist. Bei den Damen hatten wir in den letzten Jahren immer Pech und jeweils knapp einen Medaillenplatz verpasst. Beide Teams haben an der diesjährigen DM mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugt und sind dafür belohnt worden,“ kommentiert Gerhard Weitmann.

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Fazit: Unsere erfahrenen Hoffnungsträger enttäuschten nicht. Weitere Nachwuchs- und Newcomer Athletinnen und Athleten rückten ins Rampenlicht und kämpften sich überraschend weit nach vorne. Bei manchen fehlt noch ein klein wenig Abgebrühtheit, Erfahrung, Routine und auch ein Fünkchen Glück. Das Gesamtergebnis macht jedoch Hoffnung für die nächsten Jahre, den Anschluss an die Spitze des Deutschen Karate wieder zu finden. Zumindest kratzten wir 2019 bereits daran und gratulieren den verantwortlichen Landes- und auch deren Heimtrainer für diese großartigen Erfolge.

Unser BKB Leistungssportreferent Gerhard Weitmann ist mit den gezeigten Leistungen ebenfalls weitgehend zufrieden. „Kritiker werden jetzt sagen, wie kann man mit einem 7. Platz in der Gesamtwertung zufrieden sein? Wenn man sich aber den Medaillenspiegel genauer ansieht, haben wir mit 14 Medaillen mehr Platzierungen, als jeder andere Landesverband erringen können. Das spricht, so denke ich, für eine durchgängige Qualität des Kaders und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Erfolge sind immer eine Gemeinschaftsleistung, deshalb möchte ich mich im Namen meines gesamten Leistungssportteams bei allen bedanken, die zu den Siegen beigetragen haben. In erster Linie bei den Athleten die Erfolge erbringen, hart dafür Arbeiten und dafür so manche Entbehrung in Kauf nehmen. Aber auch bei den Heimtrainern welche überwiegend mit den Athleten arbeiten und diese fortwährend unterstützen. Und zuletzt möchte ich mich für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen des BKB-Präsidiums bedanken!“

Auch Kata-Landestrainer Momo freute sich über das erfolgreiche Abschneiden des BKB. „Wir haben dieses Jahr trotz Ausfall von mehreren Leistungsträgern und erfahrenen Athleten/innen sehr gut abgeschnitten und uns als Team-Bayern hervorragend präsentiert. Ich bedanke mich bei allem Sportler/innen, Betreuer und Heimtrainer für die tolle Zusammenarbeit.

Bericht und Bilder:
Melanie Feldmeier

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Ergebnisse:

1. Platz Kata Team | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN 1 (PATTANASAKOO NAWAPON- THIEROLF JULIAN- GRÖSCHL MARCO)

2. Platz Kata Team | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN 2 (ISLAM SAJJAD- ROTH ALESSIO- MILTENBURGER SEBASTIAN)

3. Platz Kata Team | KD-STRAUBING (SEUFERT MIRIAM- SOBOLEV VIOLETTA- TOMARCENKO JULIA)
3. Platz Kata Einzel | DYROFF FABIENNE | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN E.V.
3. Platz Kata Einzel | GOMBALOVA DENISA | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN E.V.
3. Platz Kata Einzel | GRIMM LUKAS | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN E.V.
3. Platz Kumite Team | KG BAYERN 1 (YILDIRIM MERYEM- BLANK MERYL- REIL MARTINA)
3. Platz Kumite Team | KG BAYERN | (SCHMITT ALEXANDER- JOBST DAVID- CIMOLINO FLORIAN- BASARAN ABDÜL-KARDIR- FISCHER PATRICK- ECK JOSEF- BRANDNER TIM)
3. Platz Kumite +68 kg | HANS NATALIE | TV VOHBURG E.V.
3. Platz Kumite -67 kg | SCHMITT ALEXANDER | 1. KARATE DOJO UNTERMERZBACH 1975 E. V.
3. Platz Kumite +50 kg | SCHWEICHERT JAQUELINE | 1. CKKS TRAUNREUT
3. Platz Kumite -68 kg | BLANK MERYL | VFR GARCHING E.V. - KEMPO
3. Platz Kumite -68 kg | REIL MARTINA | KARATE-DOJO STRAUBING E. V

5. Platz Kata Team | 1. CKKS TRAUNREUT (TIMM MARION- SPECHT SIMONE- FRIEDL TANJA)
5. Platz Kata Einzel | BERNER LAURENZ | KARATE-DOJO DURACH-WEIDACH
5. Platz Kumite -68 kg | ILGNER SELKE | KARATE CENTRUM HERSBRUCKE.V.
5. Platz Kumite -68 kg | SEDLMEIR JOHANNA | SPORT-CLUB ECHING E.V.
5. Platz Kumite -84 kg | JOBST DAVID | 1.CKKS TRAUNREUT
5. Platz Kumite -50 kg | ROSSNER EVA | KARATE-CLUB MÜNCHBERG E.V.
5. Platz Kumite -55 kg | ISLAM LATIFA | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN E.V.
5. Platz Kumite -55 kg | KNUPFER LALE | TV VOHBURG E.V.

7. Platz Kumite -55 kg | GOMBALOVA DENISA | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN E.V.
7. Platz Kata Einzel | PATTANASAKOO NAWAPON | SV UNSU KARATE MÖMLINGEN E.V.
7. Platz Kata Team | KG TSV GRASBRUNN/ POING (SCHNAUS DOMINIK- SCHNAUS MANUEL- FESTL KILIAN)