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28.05.2019 - C-Trainer Lehrgang mit Elmar Griesbauer

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Insgesamt 23 Teilnehmer trafen sich am Nachmittag des 04.05.2019 in Ingolstadt, um ihre C-Trainer-Schulung zu beginnen – diesmal eine recht überschaubare Gruppe, wie bei der Ausgabe einiger Dokumente, die für den Trainerschein gebraucht werden, festgestellt wurde. In diesem Zusammenhang wurde mitunter auch gleich geklärt, was jeder einzelne an Unterlagen für die Ausbildung benötigt.

Das große Einstiegsprogramm folgte dann am Sonntag. Es ging um die Hauptaufgabe, die bis Ende des Lehrgangs erledigt werden muss - die Lehrprobe, eine Ausarbeitung über eine 90-minütige Trainingseinheit. Es wurde ein Beispiel-Thema ausgewählt und hierbei einige Eckpunkte genannt, auf die man bei der Ausarbeitung achten sollte, immer in Anlehnung an unser Fallbeispiel. Es folgten Darlegungen, wie bei Bewegungen das Zusammenspiel zwischen den Muskeln und verschiedener Gelenke aussieht. Dabei wurde allen Teilnehmern klar, dass selbst eine einfache Bewegung wie „gehen“ gar nicht so leicht erklärt ist, wenn man sich nur auf fachliches Wissen verlässt.

Gerhard Weitmann startete das zweite Kurswochenende. Der zuständige Landestrainer für Wettkampfkumite erzählte uns einiges über die verschiedenen konditionellen Fähigkeiten von Sportlern, und wie sich Trainingspläne eines Leistungssportlers vom Breitensport unterscheiden. In einem Praxisteil nach dem Mittagessen zeigte er uns zunächst einige Übungen zum Aufwärmen. Es folgten verschiedene Varianten der Laufschule wie auch interessante Übungen zur Verbesserung der Koordination sowie anschauliche Trainingsmöglichkeiten mit Gummibändern. Nach diesem Praxisteil und einer wohlverdienten kurzen Pause unterwies uns Walter Sosniok in das Thema Turnier-Ausrichtung. Er erzählte uns, was gebraucht und was vom Verband gestellt wird. Anschließend erklärte er uns die diversen Zeichen und Begrifflichkeiten der Kampfrichterei im Karatesport.

Am nächsten Tag begannen wir dann mit einer gemeinsamen Wiederholung und Zusammenfassung des Vortages sowie einer groben Zusammenfassung des Gruppenhelferlehrgangs, da auf diese dort bereits erlernten Elemente nun noch genauer eingegangen wird. Verschiedene Trainingsweisen wurden durchgesprochen und an dieser Stelle mitunter einige Lehrproben als Beispiele durchgereicht. Das Dritte Wochenende startete mit Kristof Zint und hatte die Mobilität des Körpers zum Thema. Hier wurde nochmals im Detail dargelegt, wie der Körper im Zusammenspiel etwaiger Gelenke, der Wirbelsäule sowie der Muskeln funktioniert, und wo Verletzungsrisiken entstehen können. Ein weiteres wichtiges Thema an diesem Wochenende waren die Förderrichtlinien in Bayern. Hierbei erhielten wir auch Informationen zu den Lehr-, bzw. Unterrichtseinheiten, die benötigt werden, um den Gültigkeitszeitraum unserer C-Trainer Lizenz später zu verlängern. Der Aspekt der Notwehr rundete einen Tag später dieses Wochenende ab. Deutlich wurde hierbei die Wichtigkeit dieser Thematik für das zukünftige Tun und Wirken eines Trainers. Abschließend folgte nochmals eine mündliche Wiederholung aller wesentlichen Themen, mit denen wir uns im Rahmen dieses Grund- wie auch Aufbaulehrgangs auseinanderzusetzen hatten. Damit waren wir entsprechend vorbereitet für das kommende Wochenende.

Am letzten Wochenende stand schließlich die Prüfung an. Durch die Vielzahl an Teilnehmern aus verschiedenen Stilrichtungen bekam man sehr breitgefächert unterschiedlichste Eindrücke, wie ein Training aufgezogen werden kann. Am Ende konnten alle Teilnehmer den Prüfungsanforderungen genügen und dürfen sich ab sofort lizensierte C-Trainer Breitensport „Karate“ nennen.

Bericht und Foto:
Stefanie Strittmatter