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06.08.2019 - Bericht und Bilder vom European Master Games in Turin online

EMG Turin 2019Erfolgreiche BKB-Masters bei den European Master Games in Turin

In Turin trafen sich Ende Juli mehr als 7.500 Athleten aus der ganzen Welt, um sich im sportlichen Wettkampf in den unterschiedlichsten Disziplinen zu messen. Die Besonderheit an den „European Master Games“ ist, dass man mindestens 30, in manchen Disziplinen sogar mindestens 35 Jahre alt sein muss, um teilnehmen zu können.

Die Atmosphäre des Wettkampfes war geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt füreinander. Schon bei der Parade der Athleten zu Beginn der Spiele war diese besondere, intensive und freundschaftliche Stimmung zu spüren. Highlight mit Gänsehauteffekt war die Eröffnungsveranstaltung auf einem zentralen Platz in Turin, bei der die italienische Nationalhymne von vielen Stimmen gemeinsam gesungen wurde In der Disziplin Karate waren knapp 250 Athleten aus elf europäischen Ländern angetreten, um ihr Können unter Beweis zu stellen. In der brodelnd heißen Halle im malerisch gelegenen Giaveno, ca. 35 km südwestlich von Turin, wurden am Dienstag, dem 30. Juli, die Kata Wettkämpfe ausgetragen.

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Die Kategorien waren unterschiedlich stark besetzt, gerade bei den Damen wäre eine höhere Teilnehmerzahl wünschenswert gewesen. Zum Abschluss des Wettkampftages wurden die Finales ausgetragen mit nachfolgender Medaillenzeremonie. Am Mittwoch, 31. Juli, war dann ein Tag nur mit Kumite an der Reihe. Gerade hier zeichneten sich die Master durch hohe Fairness und Kameradschaftlichkeit aus. Respektvoller Umgang und gegenseitige Rücksichtnahme war bei den Begegnungen der Leitfaden. Bis weit in die Landschaft waren die Anfeuerungsrufe der Fans zu vernehmen, die Halle glich bisweilen einem Hexenkessel.

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Der Tag schloss ebenfalls mit den Finals und der anschließenden Siegerehrung, bei der die Gewinner ausgiebig gefeiert worden. Es war eine wunderbare Erfahrung zu erleben, dass bei allem Ehrgeiz zu gewinnen, am Ende des Tages nur zählt, dass alle, die sich dort begegnet sind, Karatekas sind.

Bericht: Julia Kaltenhäuser
Fotos: Gitti Kraußer