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15.04.2020 - Ehrung für Reinhard Döhnel durch Innenminister Herrmann

Staatsminister Joachim Herrmann überreichte Reinhard Döhnel im März bei einem Festakt in der Erlanger Orangerie das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Bei der Laudatio würdigte der Minister Döhnels langes Engagement für den Karatesport mit folgenden Worten:

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„Reinhard Döhnel (64) aus Erlangen ist bereits seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich im Karatesport und im Erlanger Vereinssport tätig. Schon mit 17 hat er 1973 eine Judogruppe im Turnverein Oberkotzau (Oberfranken) mit einem Freund ins Leben gerufen und aufgebaut.

Seine Karatelaufbahn hat er vor 42 Jahren in Rehau begonnen (und mit Orangegurtgraduierung 1980 die Karateabteilung des Turnvereins übernommen, die er 1984 zu ersten Wettkämpfen führte. d. Verf.). 1988 folgte dann sein Wechsel zum TV 1848 Erlangen. Dort hat er von Beginn an Verantwortung übernommen und erfolgreich Anfängerkurse der Karate-Abteilung geleitet. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die damals noch junge Abteilung schnell im Erlanger Vereinssport verankert worden ist. Dabei zeichnet ihn seine herausragende Fach-kompetenz und sein großes Wissen über den Sport aus, gepaart mit seiner stetigen Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und zur ständigen Weiterbildung.

1992 wurde er zunächst mit der kommissarischen Leitung seiner Abteilung (durch seinen Vorgänger Werner Enderes d. Verf.) betraut, ehe er drei Jahre später endgültig Abteilungsleiter wurde. Seither führte er die Aktiven des Karate-Shotokan Erlangen zu vielen regionalen und überregionalen Wettkampferfolgen auch auf Bundesebene. Dabei steht im Zentrum seines Wirkens stets die Verbindung zwischen traditionellem Karate und modernem Wettkampfsport. Außerdem ist es Ihm eine Herzensangelegenheit, die gesundheitlichen Aspekte sowie die mentalen und geistigen Hintergründe des Karate-Do im Training mit einzubeziehen und zu verwirklichen.

Seine Fachkompetenz stellte er Jahr für Jahr als Kampfrichter bei Bezirksmeisterschaften unter Beweis. Jährlich prüft er auch bis zu 100 Kyu-Prüflinge bei Graduierungsprüfungen, (seit 2005 auch Danprüflinge d. Verf.). Von 2004 bis 2012 war er zusätzlich mit der Aufgabe des Stilrichtungsreferenten für Fudoshin-Ryu im Bayerischen Karate-Bund (BKB) betraut und auch dem Technischen Ausschuss des BKB gehörte er viele Jahre an.

Kein Wunder also, dass er sich in Fachkreisen einen guten Namen gemacht hat. Das liegt aber auch an den jährlich von Ihm organisierten hochkarätigen Lehrveranstaltungen und Karate-Lehrgängen, bei denen hochgeschätzte Großmeister, Deutsche Meister und Vize-Weltmeister den Frauen, Männern sowie Kindern und Jugendlichen aus Erlangen und ganz Bayern die Erfolgsgrundlagen des Karatesports vermitteln.“


Von all denen, die er über die Jahre zur Dangraduierung begleitet hat, trainieren heute bei ihm über 10 seiner Schwarzgurte. Sie sind mitunter 3. und 4. Dane, inzwischen selbst hochqualifizierte TrainerInnen und sichern die hohe Qualität des Karate beim TV48 Erlangen, leiten erfolgreich Anfängerkurse, Wettkampftraining u.v.m.

Bericht: Sven Greve
Foto Karate: Peter Wunder

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Schwarz- und Braungurte des TV48 beim Angrüßen nach den Danprüfungen in Erlangen 2017

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