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24.02.2021 - Leserbrief & DANKE zum Thema ONLINE-Trainings


Ein großes Dankeschön

In meinem Brief vom 18. Januar 2021 an den BKB und an die Verantwortlichen der damaligen Zoom-Lehrgänge habe ich mich für deren Initiativen bedankt. Eigentlich war ich der Meinung, dass eine Steigerung nicht mehr möglich sei. Weit gefehlt. Ich sende deshalb den damaligen Brief, abgeändert, nochmals an den BKV und DKV als ein „offenes Dankesschreiben in Form eines Leserbriefs.

Vorbildcharakter
Gleich vorweg, was der BKB und DKV hier leistet hat für mich Modellcharakter. Sei dies in Bezug auf die Mitgliederbetreuung in sportlicher aber auch, viel wichtiger noch, in sozialer Hinsicht. Keiner wird in diesen für uns alle schwierigen Zeiten alleine gelassen. Ich gehe soweit, dass ich behaupte, dass diese vielfältigen Zoomtrainings in dieser Form, Vielfalt und Beständigkeit über Wochen und offensichtlich auch Monate hinweg weltweit einmalig sind.

Ich habe an fast allen bisherigen Zoom-Angeboten des BKB und DKV teilgenommen. Ich möchte jedoch an dieser Stelle anmerken, dass ich nicht zu denen Menschen gehören die in Coronazeiten leiden, denen es langweilig ist. Ich konnte bereits im vergangen Jahr wöchentlich bis zu drei Stunden mit einem chinesischen Meister eine alte chinesische Kampfkunst und QiGong-Formen per Zoom üben. Außerdem paddele und radele ich gerne und habe noch einige Dutzend Bücher die darauf warten gelesen zu werden. Diese müssen allerdings weiterhin warten. Hatte ich mich in den letzten Jahren etwas vom Karate entfernt so hat mich Shotokankarate dank dieser Zoomangebote wieder vollends gefangen. Die Samstage und Sonntage sind für mich zum wöchentlichen kaum zu erwartenden Higlight „mutiert“. Der sonntägliche Umbau des Wohnzimmers hat inzwischen bereits Ritualcharakter und gehört quasi dazu. Ich bin von diesen mit so viel Engagement und Herzblut durchgeführten Zoom-Seminaren überwältigt. Nahezu sprachlos, was bei mir extrem selten vorkommt. Es diese Vielfalt, es ist dieses Bewusstsein der Initiatoren*Innen, Trainer*Innen für unsere gemeinsame coronabedingte eingeschränkte Lebenssituation. Gleichzeitig wurden durchweg alle Zoom-Seminare so aufgebaut, dass nahezu alle teilnehmen können. Abgestimmt auf sportliche, körperliche aber auch räumliche Möglichkeiten der einzelnen Teilnehmer*Innen. Begeistert hat mich, dass die Karatetechniken immer auf engstem Raum möglich waren, was ja auch aus SV-Hinsicht von großer Bedeutung sein kann. Egal ob es die verschiedene Stilrichtungen des Karates sind, die ich so kennen lernen durfte, die QiGong- Einflüsse, Budo-QiGong, Shiatsu, Kuatsu, Kyushu usw. usw Die Mischung ist einfach grandios. Für nahezu alle Teilnehmer*innen ist etwas dabei, alle können sich in diesen Seminaren finden. Die Gestaltung ist so unterschiedlich, dass diese Semianre eigentlich alle Karatefreunde*innen ansprechen dürften. Mich haben die bisherigen Seminare in ihrer Vielfalt und auch den unterschiedlichen Arten der Umsetzung sehr begeistert. Begeistert hat mich aber auch, dass diese Zoomtrainings von so einer breiten Trainer- und Trainerinnenschar angeboten wurde. Während in der Politik über Quotenregelungen diskutiert wird ist dies im Karate längst umgesetzt. Trainer und Trainerinnen aller Meistergrade und jeglichen Alters haben uns unser Karatetraining in diesen schweren Zeiten ermöglicht und helfen uns alle diese sehr schwierige Zeit zu meistern.

Dank den Karate-Zoom-Angeboten vergehen die einzelnen Wochen wie im Flug. Und ob wohl jedes bisherige Zoomtraining ein unvergessliches Highlight darstellte, präsentierte der BKB mit dem Karatemarathon ein wahres Feuerwerk an Trainingsmöglichkeiten. Um all diese Angebote uns, der Karatefamilie , zu präsentieren bedarf es sicherlich jede Menge Arbeit im Hintergrund.

bkb onlinetraining

Der Dank gilt allen Beteiligten!
Der Dank geht deshalb nicht nur an die Referenten sondern auch an alle die, welche im Hintergrund still mitwirkten bzw. Sorge trugen, dass diese ansprechenden Angebote zustande kamen. Das Angebot musste ja so gestaltet sein, dass die Teilnehmer daheim ev, in beengten Räumlichkeiten teilnehmen konnten. Dies ist bravourös gelungen. Nicht zu vergessen ist das Onlinetraining für KarateKids und KarateYoungster. Diese Kids und Youngster leiden derzeit sicherlich am meisten. Auch hier hat der BKB mit diesen Trainings und der Vorstellung BKJ Onlinetrainer über Facebook und vermutlich auch anderen Medien sein Gespür für innovative Lösungen bewiesen.

Es gibt derzeit Vereine und Organisationen welche beklagen, dass sie aufgrund der Pandemieeinschränkungen Mitglieder verlieren und Einbußen zu tragen haben. Der BKB aber auch der DKV jedoch scheinen anders zu "ticken" und auch die Chancen zu sehen, welche uns die Corona -Pandemie bietet. Ich bin, das gebe ich zu, ein Anhänger der chin. Inneren Kampfkünste und auch der chin. Philosophie basierend auf Yin und Yang und denke jetzt gerade an das I Ging, dem Buch der Wandlungen. Alles ist im Wandel, der BKB hat dies offensichtlich erkannt und reagiert. Selbstverständlich hätte ich für diese Seminare auch bezahlt. Ich beobachte aber, gerade in der Szene der chin. Kampfkünste, dass teils horrende Gebühren für die Onlineseminare verlangt werden. Gerade jetzt in einer Zeit in der einige Menschen finanzielle Nachteile zu erleiden haben. deshalb finde ich es vom BKB und den Referenten sehr bemerkenswert, dass diese Seminare (bislang) kostenlos angeboten wurden. Hierzu mein ausdrücklicher Dank. Mein Herz geht auf wenn ich als stiller Beobachter mich frühzeitig zu den Zoom-Seminaren einlogge und beobachten kann wie sich hier altbekannte Freunde freudig und liebevoll begrüßen und so die coronabedingten Grenzen überwinden, soziale Kontakte aufrecht erhalten. Wie Fritz Oblinger im Rahmen eines Zoom-Seminars bemerkte scheinen wir wirklich eine "Karatefamilie" zu sein. Ich bin dankbar ein Teil dieser Familie sein zu dürfen.

Es wäre schön wenn diese Zoom-Seminare als wertvolle Ergänzung uns auch in Nachcoronazeiten erhalten blieben.

Eugen Schuhmann
Buttlerhügel 4 - 88131 Lindau/B

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