Karate und Olympia

Inhalt

  • Einführung
  • Zeittafel: Der Kampf um Olympia
  • Historischer Abriss bis 1998
  • 1998 - Anerkennung durch das IOC
  • 1999 - Karate als Sportart vom IOC anerkannt
  • 2000 - Karateka werben auf der WM2000 für höhere Weihen
  • 2002 - Karate wird nicht bei den 29. Olympischen Spielen 2008 aufgenommen
  • 2004 - Karate und die 30. Olympischen Spiele 2012
  • 2005 - Entscheidung des IOC zu den Olympischen Spiele 2012
  • 2007 - Jugendolympiade
  • 2008 - Vorbereitung für 2016
  • Nachteile einer Olympiateilnahme


Einführung

Karate ist keine olympische Disziplin. Allerdings ist es in die Liste der vom IOC anerkannten Sportarten aufgenommen worden. Viele Verbände, u.a. der DKV, haben begonnen, alte Wettkampfformen und das Punktesystem zu verändern, um so den Karatewettkampf populärer und für die Olympischen Spiele geeigneter zu machen. Derartige Veränderungen gab es häufiger in der Geschichte des Karate. Viele der alten Meister waren allerdings von dem Wettkampfgedanken in Bezug auf Karate sehr wenig angetan; und so sind auch heute noch viele der Meinung, dass eine Aufnahme in den Olympischen Kanon eine weitere Versportlichung und den Verlust vieler althergebrachter Werte des Karatedo mit sich brächte. Daher wird die Aufnahme in die Reihe der olympischen Sportarten von vielen Karateka äußerst skeptisch gesehen. Auf der anderen Seite hat eine Aufnahme vn Karate als Olympische Disziplin durchaus auch zahlreiche positive Aspekte.

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Zeittafel: Der Kampf um Olympia
2005 / dkv

Zeittafel
1970 Gründung der WUKO durch Delcourt
seit 1975 Bemühungen um die Anerkennung durch das IOC durch IAKF und WUKO
1981 - 1986 Kontakte und Auseindersetzungen mit IAKF / Nishiyama
1983 WM in Kairo; erster Vertrag zwischen IAKF und WUKO
Die IAKF hält den Vertrag nicht ein
1985 Karate erhält in Ostberlin die olympische Anerkennung
Auseinandersetzungen zwischen IAKF und WUKO beendet;
Die IAKF wurde vom DKB unterstützt;
ab 1986 existiert die IAKF nicht mehr;
Deutschland (DKV) ist nunmehr alleiniges Mitglied in der WUKO
Gründung der ITKF durch Nishiyama. Nishiyama startet eine Kampagne und behauptet dass ITKF ein anderes Karate beteiben würde.(was später aber vom IOC Gerichtshof "Court of Arbitration" (CAS) verworfen wurde..
1986 Erstes vorliegendes Fragebogenformular des IOC an die WUKO zur Aufnahme von Karate als Programmsportart
1988 Olympiade in Seoul
Tae Kwon Do wird als Vorführsportart zugelassen. Alle Medaillen (bis auf das Schwergewicht) wurden von den Koreanern errungen; nur Koreaner als Kampfrichter usw.
1989 Gespräch Delcourt mit dem Sportdirektor des IOC Herrn Tröger wegen Anerkennung
1989 sind 90 Länder von der WUKO anerkannt
1990 10.01.1990; Vor dem IOC Sportgerichtshof wegen ITKF
Urteil: Einigung d.h. damit hatte man auf längere Zeit Karate aus dem olympischen Programm verbannt !
Seit dieser Zeit ist ein Koreaner (Tae Kwon Do) Vizepräsident des IOC
Jedoch schon zu dieser Zeit konnte die WUKO 124 nationale Verbände nachweisen, die ITKF keine !
1990 Anhörung am 26.04.90 Anhörung beim IOC Präsidium von Delcouret, Wendland und Prinz Czartryski-Borbon)
124 nationale Verbände in der WUKO von denen 100 von ihrem jeweiligen NOK oder Sportministerium anerkannt sind., demokratischer Aufbau mit Kongressen und geheimen Wahlen !
1992 Tae Kwon Do wird außerhalb jeder Regel nocheinmal als Vorführsportart bei den olympischen Spielen in Seoul zugelassen
Samaranch selber hat an der Verhinderung der Sportart Karate entscheidenden Anteil
Delcourt kämpfte, hatte aber keine Chance
1992 Die WUKO verliert wieder ihre Anerkennung (150 Mitgliedsverbände unterliegt; der viel kleinere Tae Kwon Doi Verband obsiegt; Der Koreaner Kim ist Mitglied im Vorstand des IOC. Wg. Einspruch durch ITKF
1993 Die WUKO wird in WKF umbenannt / Algier
Wg. Angestrebter Vereinigung mit ITKF
1994 Tae Kwon Do wird Programmsportart
1994 Die WKF erhält wieder vorläufige Anerkennung durch das IOC
1996 Mit Tatsuno wird das Osaka-Agreement vereinbart; die ITKF wird von der WUKO als gleichrangig anerkannt; ein schwerer politischer Fehler
1998 WM in Rio de Janeiro, der Spanier Antonio Espinos wird als Präsident der WKF gewählt
1998 Sämtliche Verbindungen zur ITKF werden von Espnos abgebrochen und für gescheitert erklärt
1998 Die WKF weist 164 Mitgliedsländer nach, von denen 132 die staatliche Anerkennung ihres NOK oder ihrer Regierung besitzen. Es werden 55 Mio. Mitglieder nachgewiesen.
1989 Samaranch und Espinos besuchen gemeinsam die panamerikanischen Spiele und sehen sich dabei eine Stunde lang das Karate-Turnier an;
1999 109. IOC-Sesseion 19.06.99 in Seoul: Karate erhält wieder die volle und endgültige olympische Anerkennung;
Mittlerweile hat die WKF 154 anerkannte Mitgliedsländer !
Noch ist nicht entschieden ob Karate als olympische Programmsportart im Jahre 2004 dabei sein wird. Die letzte Entscheidung ist noch nicht gefällt
2000 Gründung der World Karate-Do Promotion Foundation (WKPF)
2002 Rogge versucht in einem Hauruckverfahren Baseball, Softball und Modernen Fünfkampf auszuschließen; aber er kommt nicht durch! Dadurch ist Karate wieder blockiert worden !
Im August 2002 hat das IOC das Olympische Programm beurteilt und hierbei empfohlen, Karate nicht bei den 29. Olympischen Spielen aufzunehmen. Allerdings wurde festgestellt, dass Karate in Zukunft erneut evaluiert werden kann.
2004 Es wird vom IOC entschieden, dass 33 Parameter erfüllt werden sollen, um olympische Sportart zu bleiben.
Karate kämpft; Espinos versucht die Olympier persönlich zu überzeugen und kämpft um jede Stimme
2005 Sportaccord Berlin: es wird festgelegt, dass über alle 28 Sportverbände einzeln entschieden wird; wenn eine rausfällt könnte Karate ins olympische Programm 2012 aufgenommen werden? Blatter schlägt vor 29 Sportarten aufzunehmen; Rogge lehnt jedoch ab
2005 Bei den Olympischen Spielen 2012 in London werden nur noch 26 statt bislang 28 Sportarten zum Programm gehören.
Karate verfehlte die für eine Aufnahme notwendige Zweidrittel-Mehrheit (38:63).
2008 Karate ist erneut in die Shortlist der für eine Aufnahme anstehenden Sportarten aufgenommen.

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Historischer Abriss bis 1998
1998 / ia

Karate und olympische Anerkennung
Am Rande des Besuches von Jacques Delcourt in München hab der Vizepräsident der World Karate Federation (WKF), Fritz Wendland, Auskunft über die derzeitige Situation im Weltkarate und die Anerkennung der WKF durch das IOC.

Nachdem sich die frühere World Union of Karate-Do Organizations (WUKO) unter Beibehaltung ihrer Strukturen in World Karate Federation umbenannt hatte und sichergestellt war, daß der um die olympische Anerkennung konkurrierende Weltverband - die International Traditional Karate Federation (ITKF) - innerhalb der WKF eine Disziplin für traditionelles Karate, einen Vizepräsidenten und eine technische Kommision erhalten könnte, sprach das Präsidium des IOC im Februar letzten Jahres der WKF die olympische Anerkennung (wieder) aus.

Geschichte von WUKO, WKF, IAKF und ITKF
1970 Gründung der WUKO
1972 WM in Paris; Unstimmigkeiten
1974 Gründung der IAKF
1975 WM der IAKF in Los Angeles
anschließend Wettlauf um olympische Anerkennung
1985 WUKO erhält vom IOC die olymische Anerkennung
Umbenennung der IAKF in ITKF
1989 internationaler Sportgerichtshof in Lausanne entscheidet auf Klage der ITKF, daß es nur ein Karate gibt; IOC fordert Einigung im Weltkarate bis Ende 1991, ansonsten droht Aberkennung des olympischen Status
1990 Gespräche zwischen IAKF und WUKO in Mexiko
Jun 1992 99.Vollversammlung des IOC in Barcelona nimmt olymische Anerkennung der WUKO zurück
anschließend Verhandlungen IOC - WUKO; IOC - ITKF
Sep 1993 101.Vollversammlung des IOC in Monte Carlo ermächtigt das IOC-Präsidium der neu geschaffenen WKF die olympische Anerkennung auszusprechen - was im Februar 1994 geschieht. Voraussetzung war die Erfüllung folgender Bedingungen:

* WUKO benennt sich in WKF um
* WUKO-Strukturen bleiben erhalten
* WKF erhält Disziplin für das Karate der ITKF offen
* WKF gesteht der ITKF mindestens einen Vizepräsidenten und eine technische Kommission zu (immer vorausgesetzt, die ITKF tritt in die WKF ein)

Okt 1994 Delegation von IOC, WKF und ITKF sprechen in Lausanne über das weitere Vorgehen. Ergebnis: Ziel ist der Eintritt der ITKF in die WKF und damit die Einigung im Weltkarate. Eine gemeinsame Kommission soll die notwendigen Vorbereitungen treffen.

Weder die ITKF noch der Deutsche Traditionelle Karate Verband (DTKF) sind zur Zeit Mitglied in der WKF. Beide Gruppierungen sind daher im Moment nicht im Besitz der olympischen Anerkennung. Anfang Oktober 1994 fand in Lausanne jedoch ein Treffen des IOC, der WKF und der ITKF statt, bei dem die Bildung einer gemeinsamen Kommission vereinbart wurde, die den Eintritt der ITKF in die WKF vorbereiten soll. Ein erster Schritt in die Richtung Einheit ist damit getan.

Probleme dürfte hierbei vor allem die Abstimmung der verschiedenen Wettkampfsysteme (nur eine Disziplin für traditionelles Karate) bereiten:

* In der WKF gilt im Freikampf das 3-Punkt (Sanbon) System, es gibt Gewichtsklassen, Fausschützer werden getragen. Durchgeführt werden Kata- und Kumitewettbewerbe.
* Die ITKF gebraucht das 1-Punkt (Ippon) System ohne Gewichtsklassen und Faustschützer. zusätzlich zu Kumite und Kata gibt es eine Disziplin Enbu (einstudierter Ein-Minuten-Kampf) und Fukogo.

Neben WKF und ITKF gibt es natürlich noch zahlreiche andere meister- und/oder stilrichtungsorientierte Verbände, die sich aber nicht in erster Linie um eine olympische Anerkennung bemühen.

Was die "Konkurrenz" zum Taekwon-Do im Wettlauf um den Status als olymische Disziplin betrifft, so ist das Rennen erst ab dem Jahr 2004 wieder offen. Nach Abschaffung der Demonstrationswettbewerbe ist Taekwon-Do (neben Triathlon) nämlich in Sydney im Jahr 2000 bei den Olympischen Spielen vertreten.

Jürgen Burghardt
Medienreferent im Bezirk Niederbayern

(Quellen: Berichte aus BUDO international, Interview mit Fritz Wendland am 12.11.1994, Berichte in der Passauer Neuen Presse, Programmhefte des DTKV )

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1998
1998 / ia

Anerkennung beim IOC verlängert
Aufgrund einer neuen Strategie des Führungsgremiums des europäischen Verbandes wurde die Anerkennung des WKF durch das IOC wieder verlängert. Aufgrund der vorgelegten Zahlen durch die WKF sah sich das IOC in der Lage, die Verlängerung auszusprechen. Der World Karate Federation gehören 165 nationale Mitgliedsverbände an, von denen 142 die Anerkennung ihrer höchsten staatlichen Sportautorität schriftlich und nachprüfbar vorgelegt haben. Die WKF schaut den weiteren Verhandlungen mit dem IOC mit großen Hoffnungen entgegen. Da in den meißten Ländern die minimalste Unterstützung durch staatliche Institutionen lediglich den olympischen Programmsportarten gewährt wird, wäre diese Anerkennung eine Entscheidung über Sein oder Nichtsein des Karate in der ganzen Welt.

(Quelle: Karate - Fachzeitschrift des Deutschen Karate Verbandes e.V. 3/98)

23. Juli 2007 / ia

What the Olympics Will Bring to Karate
The Transformation of Karate-Do by Kiyoshi Yamazak
(Quelle: What the Olympics Will Bring to Karate)

1999 was a great year for the estimated 50 million karate practitioners around the world who have long awaited their chances to have their Olympic dreams fulfilled. On June 19, 1999, the 109th Session of the International Olympic Committee (IOC) ratified the definitive recognition of the World Karate Federation (WKF) as the International Governing Body (IGB) for the sport of karate. What this means is that karate is now a candidate sport for the 2004 Olympics in Athens, Greece, and will likely be included as a demonstration sport. The decision will be made by the 111th Session of the IOC, scheduled for September 11-13, 2000 in Sydney, Australia.

Our long and painful dispute with the International Traditional Karate Federation (ITKF) over the IOC recognition has finally been settled. Now it is time to make peace and work together to move karate-do forward into the 21st century.

Participation in the Olympics will certainly transform karate. Our next mission is to make sure that karate maintains its honor, technical integrity and traditional values so that our ancient art will be accepted and respected as a constructive member within the greater family of sports. Karate is a sport cultivated by the Eastern culture and tradition, and has much to offer the youth of the world in building strong bodies, minds and spirits, as well as developing character, compassion and humanity.

Joining the Olympic family means that karate accepts Olympism as its guiding philosophy. Such thought might upset some "traditionalists." However, believe it or not, this had already occurred in the early 1900s. Let me explain ...

The Origin of Karate as a Sport

Soon after the revival of the Modern Olympic Games in 1896, Baron Pierre de Coubertin extended his invitation to Japan. The Japanese government chose Dr. Jigoro Kano, best known as the founder of judo, to represent the country. Dr. Kano, a life-long educator and university president as well as renowned martial artist, became the first Japanese representative to the IOC in 1909; he also participated in the 5th Olympics held in Stockholm, Sweden in 1912 as the head of the first-ever Japanese delegation. This was 10 years prior to the famous demonstration of karate by Gichin Funakoshi and Shinkin Gima that took place at Dr. Kano's Kodokan Dojo in 1922.

Dr. Kano became the Baron Pierre de Coubertin of Japan. He founded the Japan Athletic Union, which still governs all sports in Japan to this day, and dedicated his life to promoting sports and physical education among Japanese youth. Judo, which he created, was without doubt a combination of the traditional Japanese martial art of jujitsu and the ideal of Olympism outlined by Coubertin. It was Dr. Kano's effort to support the Olympic movement as a proud citizen of Japan in response to Coubertin's call for support: "Every act of support for the Olympic movement promotes peace, friendship and solidarity throughout the world."

When Dr. Kano invited Funakoshi from Okinawa and encouraged him to teach karate in Tokyo, Dr. Kano envisioned a universal sport that could be practiced by the youth of the world. The transformation of karate-jitsu to karate-do signified karate's acceptance as a sport, rather than as a tool of war. Funakoshi's dojo kun (motto) includes "Seek perfection of character!" This philosophy actually originated in ancient Greece and was handed down to him by Dr. Kano, a life-long mentor to Funakoshi and a friend of Baron Pierre de Coubertin.

Olympism and Budo

Ancient Greece and Japan may seem a world away. However, these two countries share somewhat similar philosophies and religions. For example, the Kojiki, Japan's first book on history (written in 712 AD), describes the day-to-day interactions among mortals and immortals, and resembles the work of Homer. And a Zen master, instead of Socrates, might easily have said "His chief and proper concern: knowledge of himself and the right way to live."

The Olympic Charter states that "Olympism is a philosophy of life, exalting and combining in a balanced whole the qualities of body, will and mind. Blending sport with culture and education, Olympism seeks to create a way of life based on the joy found in effort, the educational value of good example and respect for universal fundamental ethical principles. The goal of Olympism is to place everywhere sport at the service of the harmonious development of man, with a view to encouraging the establishment of a peaceful society concerned with the preservation of human dignity."

I believe that these goals are consistent with the objectives of Budo as defined by the Budo Charter: "to cultivate character, enrich the ability to make value judgments, and foster a well-disciplined and capable individual through participation in physical and mental training utilizing martial techniques." Students of Budo are required to "constantly follow decorum, adhere to the fundamentals, and resist the temptation to pursue mere technical skill rather than the unity of mind and technique." Instructors must also "always strive to cultivate his or her character, and further his or her own skill and discipline of mind and body."

This is where the East meets the West. The global culture lies upon the universal truth and understanding. Olympic Karate must represent both Olympism and the Budo Spirit.

Rules of Karate Competition

With these in mind, our next task is to shape the future of karate-do as a sport. This is an important but also a risky job. Much as the mighty Roman Empire caused the decline of the ancient Olympic Games, narrow visions can lead karate into ruin.

The Romans lost sight of the ancient Greek ideals. Athletes were replaced by gladiators, and the interest in striving for perfection was ignored in favor of spectacular actions which pleased the Emperor and the Coliseum audience. As the original purpose of the Games was forgotten, Olympism itself began to decline. Karate must not follow that path.

Baron Pierre de Coubertin wrote, "First of all, it is necessary to maintain in sport the noble and chivalrous character which distinguished it in the past, so that it shall continue to be part of the education of present day peoples in the same way that sport served so wonderfully in the times of ancient Greece. The public has a tendency to transform the Olympic athlete into the paid gladiator. These two attitudes are not compatible."

In the recent years, karate has enjoyed a rapid growth in popularity, thanks to the current WKF Kumite and Kata Rules which made karate competition fair, fun, exciting and, above all, safe. Although drastic changes in these rules have been proposed by some, we must be very careful when attempting to modify the rules that have brought karate such success, including IOC recognition. Temptations are always there to make the sport more spectacular, appealing and exciting; this, however, would result in fundamentally altering the nature of the sport and losing sight of its original purposes, thus causing the sport to decline due to a smaller number of participants, and the audience to lose respect for the sport.

There are many sports that have successfully avoided such a trap: golf, tennis and fencing (European), among others, enjoy their popularity without having had to modify their rules to be more appealing to the mass audience. They accomplished this by educating the public about their sports, rules and traditions, and by inviting the public to join.

Karate must remain a participation sport and therefore, the rules must first consider the safety of the athletes: not only of those who compete in the World Championships or the Olympic Games, but also of athletes of all ages and skill levels in local, regional and national competitions, and even of those who do not compete at all. I oppose any attempt to make gladiators out of karate athletes, sacrificing their safety. Professional wrestling and kick boxing may be fun to watch but they do not belong in the Olympics.

Promoting karate the right way will take many years of work. We need to provide better training for the referees and judges so that the competition will be fair. We must improve the rules to make it even safer so that more people (including younger children) can participate. And we must educate the general public through a better public relations effort. The stories about the history, tradition, honor, dignity and indomitable spirit of the sport and its athletes must be told so that everyone can understand and share the virtues that karate provides and the traditional wisdom it represents.

Traditional karate is like classical music or ballet. The music of Mozart, Beethoven or Bach may be arranged to some degree, depending on the individual musician's interpretation of the music. However, if it changes the basic nature of the music, it is no longer "classical." It is tradition that provides the depth in art. Such tradition must remain and stay alive in the sport of karate.

Karate must also maintain its own identity as an independent sport. Changing the rules to render karate more similar to tae kwon do, judo or boxing would have a negative effect on karate for many years to come, and will eventually kill it.

Conclusion

The Olympic Karate Movement has already brought us a democratic structure that governs the international and national federations. As in any other democratic entity, all members must actively participate in the decision-making process. If we fail to act promptly, we all must share the responsibility of failure. I ask the world karate community to resist the temptation to make radical rule changes, and to choose the right way to promote the sport while preserving its traditional honor, spirit and ideals.

Baron Pierre de Coubertin also said, "Olympism is not a system, it is a state of mind. It can permeate a wide variety of modes of expression and no single race or era can claim to have a monopoly on it." It is my sincere hope that karate will become a productive member of the world sport community, and that future generations of the world's youth will be able to share in its virtues, developed throughout ancient India, China, Okinawa and Japan, uniting the communities of the world in peace.

About the Author:

Sensei Kiyoshi Yamazaki is a member of the WKF Technical Committee. He is also a WKF referee and the chairman of the Technical Committee of the USA National Karate-do Federation. As Inter-national Director of the Japan Karate-Do Ryobu-Kai, Sensei Yamazaki teaches karate in 25 countries. His headquarters dojo is located in Anaheim, California, USA, and his students include such Hollywood celebrities as Arnold Schwarzenegger, Sting, and Grace Jones. Olympic identification symbol is the property of the IOC.

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1999
März 1999 / ia

Karate als Sportart vom IOC anerkannt
Bei der 109. Sitzung des Internationalen Olympischen Kommittees in Seoul (17.-18. März 1999) wurde Karate vertreten durch die Federation Mondiale de Karate (FMK) als Sportart anerkannt:

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2000
1999 / ia

World Karate-Do Promotion Foundation

The purpose of the World Karate-Do Promotion Foundation (WKPF) is to contribute to world peace and international understanding through the cultural exchange inherent in the training and instruction of young athlets in Karate-Do. Our primary purpose is to participate in the Olympic Games as soon as possible by obtaining the approval and official recognition of the International Olympic Committee. With the 1996 Olympic Games in Atlanta, we are challenging the International Olympic Committee to recognize the art of Karate-Do as an official competitive event. There is an international cooperative effort by all major styles and schools of Karate-Do World Karate Federation, Japan Karate Federation, International Traditional Karate Federation, etc..), the likes of which has never been seen. All involved strive to obtain inclusion in the Olympic Games. It is our intention to demonstrate the extensive physical, mental, and spiritual training that is part of Karate-Do. Karate-Do is a way of life dedicated to discipline, with respect for our teachers, fellow practitioners, and all humanity.

Governor General Kunio Tatsuno, founder and Sosai (Governor General) of the World Karate-Do Promotion Foundation has successful achieved a favorable agreement towards unification of the WKF and ITKF. He was appointed "Charge de Mission" by both organization and is authorized to contact the IOC at any level to obtain the final recognition of Karate and its inclusion into the Olympics.

USA General Head Office
414 N. Camden, 1200 Beverly Hills, CA 90210, U.S.A.; tel. (310) 276-1422, fax (310) 276-1813

Japan General Head Office
1 cho, 1-21 Minami Hancho-Nishi, Sakai City, Osaka 590, Japan; tel. (0722) 24-2154, fax (0722) 24-2157

16. Oktober 2000 / sz

Karateka werben weiter für höhere Weihen
SPORT Montag, 16. Oktober 2000
Bayern Seite 45 / Deutschland Seite 45 / München Seite 45

Karateka werben weiter für höhere Weihen

Der Erfolg der Weltmeisterschaften in München weckt Hoffnung für eine olympische Zukunft

München - Am Sonntagmittag tauchte plötzlich das Gerücht auf, dass doch Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) die Karate-Weltmeisterschaft besucht hätten. Am Abend zuvor seien sie aufgetaucht in der Münchner Olympiahalle, unangemeldet, und da sie sich anfangs nicht ausweisen konnten, habe ihnen der Sicherheitsdienst den Zutritt in den Innenraum verwehrt, was für Missstimmung bei den IOC-Oberen gesorgt haben soll. Der Verwirrung folgte die Auflösung: Nicht mehr als ein Gerücht; „Ich weiß nichts", sagte Roland Hantzsche, Präsident des Deutschen Karateverbands (DKV), und auch George Yerolimpos, Griechenlands Karatechef und Olympia-Manager, meinte: „Es war niemand da. " Egal, der Vorfall verdeutlicht wieder, womit Karate in diesen Zeiten am meisten zu kämpfen hat: Es geht um die olympische Zulassung, zunächst als Demonstrationswettbewerb für Athen 2004, wobei niemand weiß, was das IOC vor hat. Sind wir drin, sind wir nicht drin?, das IOC antwortet einfach nicht, verrät nicht mal eine Geste, die man als Pro oder Contra interpretieren könnte. Höchstens die: Präsident Antonio Samaranch, durchaus dem Ganzen zugeneigt, hätte mit einem Besuch Signale geben können, sagte ihn aber kurzfristig. Aus gesundheitlichen Gründen, wie das so heißt. Aber als negatives Zeichen wollte das bei der WM niemand werten. „Das hat nichts zu bedeuten", sagte Hantzsche. Vielleicht ist es so.

Denn auch wenn Karate oft mit dem Stempel „Wen interessiert das?" versehen wird und etwa im Sportteil der Tageszeitungen, wenn überhaupt, nur auf den hinteren Seiten Platz findet, war die WM doch unstrittig ein Erfolg. Rekorde wurden gebrochen - nie gab es so viele Teilnehmer (2000) aus so vielen Ländern (98) -, und Veranstalter Albert Schindler schwelgte von den Zuschauern, die Hantzsche gar als „Wahnsinnsfans" bezeichnete, weil die alle Akteure anfeuerten, egal ob aus Italien, Kongo oder Iran. Insgesamt kamen fast 30 000 Zuschauer, zwar ausschließlich Fachpublikum (was man daran erkannte, dass die meisten in Trainingsanzügen ihrer Klubs erschienen), wie Schindler zugab, aber „Begeisterung ist eben Begeisterung".

Vor allem die deutsche Mannschaft sorgte dafür, dass die Veranstaltung zu einer Party des Kampfsports wurde. Sie steigerte sich von Tag zu Tag, begann mit vierten Plätzen in den Mannschaftswettbewerben im Kata (Kür), gewann dann im Kumite (freier Kampf) mit dem Männerteam die erste Medaille, Silber, dem Gold folgte. Alexandra Witteborn und Lazar Boskovic siegten in ihren Gewichtsklassen, nach teilweise sensationellen Dramaturgien. Witteborn etwa lag im Halbfinale gegen die Japanerin Baba 3:5 zurück, Sekunden vor Schluss. Dann ein Treffer, 5:5, Verlängerung, noch ein Treffer, Sieg. Der Lärmpegel in der Halle glich in jenem Moment einer einzigen gewaltigen Stimme, die da schrie: Wir lieben Karate!

Die sportliche Bilanz der Deutschen fällt somit positiv aus. Chaabo holte noch Silber, Haubold und Nitschmann gewannen Bronze. Und Hantzsche war „einfach nur happy", wenngleich er Anlass zur Beschwerde fand. Allerdings nicht intern. Vielmehr kritisierte er die Punktrichter im Kata, die Schahrzad Mansouri (5. ) und Siegfried Hartl (7. ) massiv unterbewerteten. „Wenn du nicht einen Namen hast wie Witt im Eiskunstlaufen, hast du keine Chance", klagte Hantzsche, kann sich aber damit trösten, dass das Bewertungsystem ab 2001 geändert wird; dann gibt es keine Noten mehr, sondern ein K.o.-System. Die Richter bestimmen nur den Sieger. Ohne Begründung.

Ansonsten bleibt als Fazit festzuhalten: Die Karateka glauben an eine baldige Aufnahme in das olympische Programm. Mehr denn je, betont Hantzsche. Grund zu Optimismus biete die tolle WM (Weltverbands Präsident Antonio Espinos, Spanier und ein Vertrauter Samaranchs, sprach von einem „Meilenstein"). Und die Nachricht, dass Athens Bürgermeister nun offiziell erklärt hat, Karate als Vorführ-Disziplin veranstalten zu wollen. Eine Entscheidung darüber erwartet man aber frühestens für Anfang des nächsten Jahres. Bis dahin heißt es: weiter Werbung für den Sport machen. Diesbezüglich gibt es, zumindest aus deutscher Sicht, schon jetzt Neuigkeiten. Gleich fünf Männer - Chaabo, Bugur, Horn, Yildirim, Azadi - wollen am Ende des Jahres ihre Karriere beenden. Ob das guten Eindruck macht?

Gerald Kleffmann
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2002
August 2002 / ia

Karate wird nicht bei den 29. Olympischen Spielen 2008 aufgenommen
Im August 2002 hat das IOC das Olympische Programm beurteilt und hierbei empfohlen, Karate nicht bei den 29. Olympischen Spielen aufzunehmen. Allerdings wurde festgestellt, dass Karate in Zukunft erneut evaluiert werden kann.

Anbei der entsprechende Auszug aus dem Report der Kommission:

The Commission noted the high global participation and the significant development of the sport even though not included in the Olympic Programme. Additionally, the low cost of organisation for the Olympic competition was discussed.

However, in considering the principle of maintaining a balance between different types of sports within the Olympic Programme, and noting the number of combat and martial arts sports within the current Programme, the Commission does not recommend the addition of the sport of Karate to the Programme of the Games of the XXIX Olympiad.

Should the Executive Board believes that a new programme of martial arts and combat sports could be considered, the Commission will undertake further review on karate in comparison with the other martial arts sports already in the Olympic Programme (judo and taekwondo).

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2004
11 August 2006 / ia

Karate und die 30. Olympischen Spiele 2012
Interview mit WKF-Präsident Espinos
November 2004 - Interview mit WKF-Präsident Antonio Espinos anläßlich der Weltmeisterschaft 2004 in Monterrey, Mexico, zum Stand der Aufnahme von Karate als Sportart bei den Olympischen Spielen.

Interview (.wmv, 3 MBytes)

28 Juli 2007 / ia

Will Karate Get The Chop Of Approval?
(Quelle: Channel News Asia)

Karate may be more popular than judo and taekwondo, but unlike its martial arts cousins, it is not an Olympic sport.

However all that may change at the 117th IOC Session in Singapore.

116 International Olympic Committee members gather to vote, one sport at a time, which of the current 28 Olympic sports should be dropped from the 2012 Games.

If any are thrown out, they will pick from a list of five sports to replace it. Karate is one of the sports to be assessed for possible inclusion in the 2012 Olympics. Also on the shortlist are golf, rugby, squash and roller sports.

According to the World Karate Federation, there are more people involved in Karate compared to judo and taekwondo.

There are already 38 federations in Asia, with six million people practicing the sport here.

Combine that with the 173 active national federations worldwide in five continents, there are close to 11 million people kicking for karate worldwide.

The World Karate Federation (WKF), which is based in Athens, says it is confident karate will make its debut at the Olympics.

"According to results which the IOC's programme commission gave a few weeks before... we think that we are in a very good position of karate being in the programme," said Dr George Yerolimpos, General Secretary of the World Karate Federation.

He added that the Federation already has in place a programme to promote and develop the sport in countries that face difficulties due to financial reasons. The development programme is now being carried out in Africa, Asia and South America and East Europe.

Now there are major competitions like the European Championships, the Commonwealth Championships, and the World Championships where 80 to 100 countries are being represented.

But with judo and taekwondo already in the Olympics, will the IOC allow a third martial arts sport?

Taekwondo which made its first appearance in the 2000 Sydney Games, has been under pressure to make reforms due to cases of impartial biasness and judging criteria.

It will be represented in the 2008 Beijing Olympics but its place in the 2012 Games is not guaranteed.

If the IOC decides to drop taekwondo at the IOC Session, perhaps karate will be able to muscle its way in.

Did you know:

* More people practice karate than judo or taekwondo.
* First Karate World Championships was held in 1970 in Japan, 33 countries, 178 athletes took part. The 17th World Championships held in Mexico in 2004, saw 79 countries, 582 athletes participating.
* Karate was introduced in many countries as early as 1950 by Japanese masters but it was a French man, M Henry Plee, who promoted the sport.
* Golf and rugby have been part of the Games before, while squash, karate and roller sports are still awaiting their debut.

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2005
25 März 2008 / dkv

Wird Karate olympisch?
SportAccord in Berlin vom 16.04.-21.04.2005
Die bedeutendste Entwicklung im internationalen Sportgeschehen der letzten Jahre war die Initialisierung und Geburt des SportAccord, ein Treffen das die GAISF (General Association of International Sports Federation) in der auch die WKF (World Karate Federation) Mitglied ist, gemeinsam mit dem IOC, der wohl bedeutendsten internationalen Sportorganisation der Welt, ins Leben gerufen hat.

Der Präsident der GAISF, Hein Verbruggen, war der Initiator dieses jährlichen Treffens, das für die Sportwelt zum wichtigsten sportpolitischen Ereignis geworden ist. Immer mit dabei, der Präsident der World Karate Federation (WKF), Antonio Espinos, den eine besonders herzliche Freundschaft mit dem Deutschen Karate Verband verbindet.

Bei diesem weltumspannenden Treffen des Sport Accord mit ca. 2000 Teilnehmern, werden die Versammlungen und Tagungen der Vertreter der wichtigsten internationalen Sportverbände durch die (GAISF)- General Association of International Sports Federation) und das IOC (International Olympia Committee) in sechs Tagen an einem Ort zusammengefasst.

Mit diesem Großprojekt soll einerseits der Aufwand für die außerordentlich hohen Reisekosten der Offiziellen aus aller Welt eingedämmt, und andererseits wertvolle Zeit eingespart werden. Außerdem soll ein Forum geschaffen werden, an dem die Strategien und Philosophien der diversen Verbände in Einklang gebracht werden oder zumindest ausgetauscht werden können. Das erste SportAccord wurde im Jahre 2003 in Madrid abgehalten.

Eine hervorragende Gelegenheit auch für die olympischen Bewerberstädte des Jahres 2012 sich zu präsentieren: Madrid, New York, Moskau, Paris und London. Auch dieser wichtige Punkt wird im Juli in Singapur vom IOC entschieden.

Karate muss olympisch werden!
Gerade dieses Treffen in Berlin wird für Karate eine entscheidende Bedeutung haben. Am Dienstag, dem 19.04. hat das Exekutivkomitee des IOC beschlossen, im Juli in Singapur bei der IOC-Vollversammlung durch Einzelabstimmung über den Verbleib der bisherigen 28 Sportarten im olympischen Sommersportprogramm zu entscheiden. Dabei behilflich soll ein Kriterienkatalog mit 33 zu erfüllenden Parameter sein. Zum Verbleib im Programm sind 51 Prozent der Stimmen der Vollversammlung notwendig. Sollte eine Sportart aus dem Sommerprogramm gestrichen werden, könnte Karate oder Golf, Rugby, Squash und/oder Inline-Skating ins Programm aufgenommen werden. Aber werden die Olympier den Mut haben einen ihrer Kumpels aus dem Programm zu streichen ?

Natürlich wäre es den Karateka am liebsten, als 29. Sportart olympisch zu werden . Aber der Präsident des IOC, der Belgier Jaques Rogge, hat sich darauf festgelegt, dass das olympische Sportprogramm auf keinen Fall ausgeweitet wird, und es bei 28 Sportarten bleibt. Schade !

Hoffen wir, dass sich zumindest die deutschen Olympier für unseren Sport einsetzen werden. Denn wenn es mit etwas Gerechtigkeit in dieser Welt zugehen sollte, dann muss Karate ins olympische Programm !

Die internationalen Sportverbände beim SportAccord in Berlin
ARISF
Association of IOC recognized International Sports Federations

Ich war selber als Technischer Delegierter der WKF für die World Games, die in knapp 2 Monaten Duisburg stattfindet, an den Sitzungen der ARISF, beteiligt. Hier engangiert sich der Präsident der WKF, Antonio Espinos (ESP), der als Sportdirektor im Vorstand mitwirkt. Präsident ist Ron Fröhlich (USA), der versucht, die Interessen der nichtolympischen, aber vom IOC anerkannten Verbänden, wahrzunehmen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit auch einmal die Delegierten von Sportarten wie Rettungsschwimmen, Korfball, Wettkampf-Klettern, Boules, Faustball, Trampolin, Squash, Tauziehen, Sumo, Ju-Jitsu und viele mehr persönlich kennen zu lernen.

IWGA
International World Games Association

Auch diese Gruppierung bestehend aus den Verbänden, die von der ARISF für die World Games zugelassen sind, tagte am Sonntag, den 17. April und Montag, den 18. April.

Diese Organisation bereitet die World Games, das wohl wichtigste sportliche Großereignis des Jahres 2005 in Deutschland vor. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für jede Sportart, ein wichtiger Schritt in Richtung Olympia. Jede Sportart, die in das Programm der olympischen Spiele aufgenommen werden möchte, muss an den World Games teilgenommen haben. Letzte technische Fragen wurden geklärt und es wurde einen Ausblick auf die Organisation der World Games gegeben. Das wird sicher eine tolle Veranstaltung.

Also für alle Karateka: Duisburg 2005 vormerken ! Und schnell Karten bestellen ; es stehen lediglich pro Tag 1.300 Karten zum Kauf.

Legende der Verbände

IOC International Olympic Committee Präsident Jaques Rogge (Belgien)
GAISF/AGFIS General Association of International Sports Federation Präsidnet Hein Verbruggen (Niederlande)
ASOIF Association of Summer Olympic International Federations Denis Oswald (Schweiz)
ASIOWF Association of International Olympic Winter Federations Rene Fasel (Schweiz)
ARISF Association for IOC recognized International Sports Federation
IWGA International World Games Association Präsident Ron Fröhlich (USA)
WADA World Anti-Doping Agentur
WKF World Karate Federation
EKF European Karate Federation Präsident WKF und EKF Antonio Espinos (Spanien)

Peter Betz
Berlin, 19. April 2005

Quellen:
DKV - Wird Karate olympisch?

28 Juli 2007 / ia

Entscheidung des IOC
08. Juli 2005 - Bei den Olympischen Spielen 2012 in London werden nur noch 26 statt bislang 28 Sportarten zum Programm gehören. Nachdem Baseball und Softball am Freitag morgen bei der Abstimmung auf der Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Singapur überraschend an der 50-Prozent-Hürde gescheitert waren, wurden keine Nachrücker ins Programm genommen. Sowohl Squash (39:63 Stimmen) als auch Karate (38:63) verfehlten die für eine Aufnahme notwendige Zweidrittel-Mehrheit klar. Die anderen drei Kandidaten Golf, Rugby und Inline-Skating waren erst gar nicht zur Abstimmung vorgeschlagen worden.

12 Dezember 2008 / www

2012 Olympic Sport Vote
The IOC acts as the guardian of the Olympic Games; this means not only ensuring the quality of this, the world's greatest sporting event, but also acting as a custodian to the inspirational values the Games convey to all those they touch.

In this role, the IOC follows a strategic policy to maintain and develop the excellence of the Games and to ensure they continue to inspire future generations.

New Sports

The non-inclusion of baseball and softball allowed the IOC members to vote on the inclusion of two new sports for the 2012 Olympic Games, since a total of 28 sports can be accepted on the Olympic programme. Five "non-Olympic" sports - roller sports, squash, golf, karate and rugby sevens - had been studied by the Olympic Programme Commission as part of its two-year analysis. From these five "non-Olympic" sports, the IOC members selected karate and squash as the two sports which could potentially be chosen to join the Olympic programme for London 2012. For such a selection to be endorsed, however, a two-thirds majority is needed, since any "non-Olympic" sport must become an Olympic sport and listed as such in the Olympic Charter under Rule 46. Ultimately, neither squash nor karate obtained this two thirds majority and will therefore not be included for London 2012. Full figures of the rounds of voting are listed below:

Selection of Two Sports for Nomination

First Round
Karate: 23
Roller Sports: 20
Rugby: 17
Squash: 16
Golf: 14

Second Round
Karate: 27
Rugby: 22
Squash: 21
Roller Sports: 20

Third Round
Karate: 33
Squash: 29
Rugby: 25

Fourth Round
Squash: 40
Karate: 39

Squash is elected as one of the two nominees.

Fifth Round
Karate: 32
Rugby: 23
Roller Sports: 22
Golf: 15

Sixth Round
Karate: 35
Rugby: 33
Roller Sports: 28

Seventh Round
Karate: 54
Rugby: 38

Karate is elected as one of the two nominees.

Vote on the Inclusion of Squash in Rule 46 of the Olympic Charter

Yes: 39
No: 63

Squash is not included in Rule 46 of the Olympic Charter

Vote on the Inclusion of Karate on Rule 46 of the Olympic Charter

Yes: 38
No: 63

Karate is not included in Rule 46 of the Olympic Charter

Quelle:
IOC - 2012 Olympic Sport Vote

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2007
6. Juni 2007 / ia

Jugendolympiade bei den Olympischen Spielen 2010
Das IOC-Exekutiv-Commitee hat auf seiner jüngsten Sitzung in Peking einstimmig beschlossen, ab 2010 eine Jugendolympiade (14 - 18 Jahre) einzuführen. Die Zustimmung der IOC-Vollversammlung gilt nur noch als Formalie.

17. Juli 2007 / internet

WKF vice president confident about karate's Olympic future
(Quelle: Xinhua und People's Daily Online)

Bechir Cherif, vice president of World Karate Federation (WKF), said on Monday that he was confident karate will be included in the Olympic Games in the future.

"It is impossible for karate to stay out of the Olympic Games forever," Cherif told Xinhua on the sideline of the ninth All-Africa Games which is going on in Algiers, capital of the North African country Algeria.

"We have got one of the best programs to get karate into the Olympics, but the process depends on various factors," said Cherif. He refused to give an exact forecast. Cherif also said when karate is out of the Olympics, the World Karate Championships is also wonderful to have contestants from 110 countries come together.

The president added that karate is quite popular in Africa as it is a "beautiful" discipline.

There are about 20 million karate practitioners in Africa. "In Tunisia alone, we have 175 clubs. People found themselves in karate," said Cherif, who is the president of Tunisian Karate Federation.

17. Juli 2007 / ww(w)

Olympia und Karate
Eine schier unendliche Geschichte, die auf der jüngsten IOC-Versammlung vor einigen Tagen in Guatemala ihre Fortsetzung fand. Hier wurde beschlossen, dass es in Zukunft 25 Grundsportarten im Olympischen Programm gibt, also alle bisher Bestehenden. Dazu kommen mit Rugby, Golk, Inlineskaten, Squash und Karate fünf Sportarten, von denen immer drei ins jeweilige Olympische Programm der Spiele alle 4 Jahre gewählt werden. Diese Regelung wird 2016 oder 2020 greifen.

Darüber hinaus wird es ab 2010 eine Jugendolympiade geben. Diese wird auf 3200 Teilnehmer begrenzt und ist nur für olympisch-anerkannte Sportarten zugelassen - also auch für Karate. Als Ausrichtungsstätte haben sich bereits unter anderem Moskau, Singapur und Tokio beworben. Ob wir nun tatsächlich den Sprung in diese Miniolympiade schaffen wird sich spätestens 2008 erweisen.

Nach der Niederlage auf der Vollversammlung in Singapur hat der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im zweiten Anlauf seinen Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Gestaltung des Olympischen Programms durchgesetzt. In Zukunft wird nur noch eine einfache statt wie bisher eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Session nötig sein, um neue Sportarten aufzunehmen. Dieser Vorschlag Rogges wurde in Guatemala-Stadt als Änderung in der Charta einstimmig abgesegnet.

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2008
12. Dezember 2008 / www

IOC Shortlist Karate
Dear Ladies and Gentlemen,

I am in the very pleasant position to announce you that the dossier that WKF has filed to the IOC in view of the Olympic Programm Reevision has been warmly accepted by the IOC and karate has been once again selected in the shortlist of the sports (along with rugby, squash, golf and roller sports) that IOC will examine in its meeting in Copenhagen in October 2009 for inclusion in the Olympic Programme.

I would like to take this opportunity to congratulate the WKF President, Mr.Espinos, and the Executive Committee members to their fruitful work and to wish our sport good luck. I am certain that from this moment until 2009 we will all join our forces, under the guidance of the WKF President, in order to achieve our goal, the inclusion of our sport in the programme of the Olympic Games, something that karate deserves and that the sports community accepts.

I will keep you informed on any other development concerning this important issue.

George Yerolimpos
WKF General Secretary

Quellen:
Letter IOC to WKF
Letter Yerolimpos to all WKF members

12. Dezember 2008 / www

IOC Shortlist Karate
Written by Paul Hacker
Thursday, 24 April 2008 07:31

The World Karate Federation (WKF) has announced that the International Olympic Committee (IOC) has accepted Karate onto the shortlist of sports for consideration into the Olympic Programme.

In a letter from WKF general secretary, George Yerolimpos, to all members he says ‘I am in the very pleasant position to announce you that the dossier that WKF filed to the IOC in view of the Olympic Programme Revision has been warmly accepted by the IOC and karate has been once again selected in the short list...'.

Along with rugby, squash, golf and roller sports, Karate will be considered by the IOC at its meeting in Copenhagen in October 2009. If successful it would then at some point in the future become a full Olympic Sport, it is however at present unclear which Olympics Karate would be included as the programme for London 2012 has already been decided. Therefore it would appear that the earliest Olympics Karate could be considered for would be the 2016 Olympics.

Mr Yerolimpos continues his letter by saying ‘I would like to take this opportunity to congratulate the WKF Mr Espinós, and the Executive Committee members for their fruitful work and to wish our sport good luck. I am certain from that this moment until 2009 we will all join forces, under the guidance of the WKF President, in order to achieve our goal, the inclusion of our sport in the programme of the Olympic Games, something that karate deserves and that the sports community accepts.'

To see the full letter please visit the EKF website

Quelle:
http://btka.org.uk

20. November 2008 / www

Olympic Aspirants: Presenting in Lausanne
On 14 November seven sports made their case in Lausanne, Switzerland, seeking inclusion in the Olympics, competing for two spots on the program for the 2016 Summer Games.

Baseball, golf, karate, rugby, softball, roller sports and squash made hour-long, closed-door presentations to the International Olympic Committee's Program Commission .

The 16-member commission will deliver an influential report to the IOC's top decision-making body before a vote on the 2016 schedule to be held next year in Copenhagen, Denmark.

The seven sports were rejected for the 2012 London Games program in voting by more than 100 IOC members three years ago. Baseball and softball were dropped, while the other five failed to gather enough support to join the existing 26 core sports on the Olympic program. International Olympic Committee Sports Director Christophe Dubi said the sports had passed an important milestone. 'It is the first time they meet and have the possibility to sell their proposition to the members,' he said.

The Program Commission, including eight IOC members and eight administrators from other sports ( IWGA President Ron Froehlich is one of them), asked the candidates to demonstrate they could appeal to a global audience and young people, would bring their best athletes to the games and could comply with World Anti-Doping Agency standards.

Rugby fell from the Olympic program in 1924 and seeks to come back with the seven-a-side version for men and women, rather than the more established 15-a-side competition.

International Rugby Board Chief Executive Mike Miller said that rugby sevens was a proven success at The World Games, the Commonwealth Games and the Asian Games, and was being added to the Pan-American and African Games schedules. 'It is a format that works incredibly well over two or three days with packed houses,' he said.

World Karate Federation President Antonio Espinos said the sport had 180 national federations and promoted values of fairness and discipline. 'We want to have increased resources to spread the social and educational values of karate,' Espinos said. He said he answered IOC concerns about how contestants could protest the judging of bouts across 10 classes, five each for men and women.

The International Federation for Roller Sports proposed to stage 10 races, five each for men and women from sprints to marathons raced on road or track. Roberto Marotta, the IFRS Secretary General, said the sport was young and dynamic and would bring 100 athletes to compete over three days. 'You can see millions of people skating all around the world,' Marotta said. 'They should like to see their sport in the Olympics.'

The World Squash Federation proposed to stage 32-player singles tournaments for men and women played in mobile glass courts at television-friendly places.

'When you put a glass court in an iconic location it always has this appeal,' WSF president Naresh Ramachandran said.

The WSF delegation was introduced by IOC member Prince Tunku Imran of Malaysia, who led a previous bid for Olympic status in 1989.

The Program Commission will meet in May 2009 before presenting its report to the IOC Executive Board.

The board meets in Lausanne in June to hear each sport's second presentation and decide whether to cut some from the list offered to the full IOC membership. A simple majority is needed for a sport to be voted onto the program.

Quellen:
Int. Worldgames Association: Olympic Aspirants: Presenting in Lausanne

12. Dezember 2008 / ia

Nächste Schritte in Richtung Olympia
Bemerkenswert ist die Professionalität der Bewerbungsmappe der WKF. Insbesondere wird hier betont, dass Karate mehr als nur ein Sport ist:

* Social Integration
* Fairness and humility
* Physical and mental balance
* Rejection of violence
* Overcoming diffiulties

Die nächsten Schritte sind:

* Mai 2009: Treffen der IOC Programm Commission
* Juni 2009: Presentation vor dem IOC Executive Board
* 1.-9. Oktober 2009: 121. IOC Session und XIII Olympischer Kongress, Kopenhagen - Copenhagen 2009

Quellen:
Evaluation Criteria for sports and Disciplines
Letter IOC to WKF

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1 Januar 2009 / ia

Nachteile einer Olympiateilnahme
Neben allen Vorteilen werden oft auch Nachteile einer Olympiateilnahme angesprochen. Im Sinne der Vollständigkeit seien die wesentlichen Kritikpunkte hier erwähnt:

* Reduzierung von Karate auf den Sport (und nicht als historische Kampfkunst)
* Spezialisierung und Professionalisierung des Sports
* Reduktion auf wenige, effektive Techniken; damit einhergehend langweiligere Kämpfe (vgl. Judo)
* Weiterentwicklung der Kata in Hinblick auf Atlethik; langfristig Einführung von free-style Katas; damit (Wert)Verlust der traditionellen Katas
* das Karate-Do verliert an Relevanz; Gefahrt der Zersplitterung des Karate

Anbei ein Zitat des von Goshi Yamaguchi (October 1998):
However I personally, as one of the Karate leaders have great concerns regarding Karate becoming an Olympic sport. Personally I see Karate as a sport and as Bu-do (martial arts). Many people from the Western countries see martial arts in more physical terms, but in Asian cultures Martial Arts is an approach to an ideal, a physical and spiritual figure. The body and the mind. If Karate is only valued in competition (like the Olympics), I am afraid that the most important part of Budo is going to be lost. Karate featuring Bu-do and sports at the same time is valued highly, however if it develops only for competitions the balance is going to be severely broken.

Quellen:
Goshi Yamaguchi Shihan's Message to Karate ka.

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